Was der Hundeführer wissen sollte

Hund & Wald 

Mit dem Hund durch die Natur

Wichtige Regel in Wald und Feld

 

Für viele Menschen ist die Natur ein wichtiger Lebensbereich um Entspannung, Erholung und Bewegung zu finden. Nicht nur Wanderer, Erholungssuchende und Sportler suchen diesen Lebensraum auf, sonder ganz besonders auch viele Hundebesitzer und ihre vierbeinigen Freunde.

Gerade die Forstverwaltung kann das gut verstehen und wünscht allen Erholungssuchenden unbeschwerte Stunden un der freien Natur.

Leider werden aber durch streunende und wildernde Hunde immer wieder Wildtiere verletzt oder getötet. Auch für die übrigen Erholungssuchenden ist es zumindest ein großer Schreck, wenn plötzlichein Hund vor ihnen steht

Deshalb unsere eingehende Bitte: Beachten Sie die Regeln für das Führen von Hunden in Wald und Feld!

Wenn sich jeder an die nachfolgenden Grundsätze hält, ist ein friedliches und vertrauensvolle Miteinander aller Interessensgruppen gewährleistet.

Im Wald(Landesforstgesetz)

Das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung ist in NRW auf eigene Gefahr gestattet.

Ausdrücklich verboten ist u.a. das Betreten von

-     Forstkulturen,

-     Forstdickungen,

-     Holzeinschlagsflächen,

-     forstwirschaftlichen und jagdlichen Einrichtungen

Damit sind Spaziergänge in Begleitung eines auf dem Waldweg frei laufenden Hundes gestattet – solange der Hund unter Kontrolle seines Führers auf dem Weg bleibt.

Einschränkungen dieser Freiheit können sich im Einzelfall aus Auflagen des landeshundegesetzes NRW oder entsprechenden örtlichen Regelungen ergeben.

In der freien Landschaft(Landschaftsgesetz)

Ein allgemeines Betretungsrecht für die freie Landschaft gibt es in NRW nicht. Allerdings dürfen auch private Wirtschaftswege, Öd- und Brachflächen und andere landwirtschaftlich nicht genutzte Flächen zum Zwecke der Erholung auf eigene Gefahr betreten werden, sofern keine anderen Rechtsvorschriften gelten.Auf diesen Flächen( und ausschließlich dort) dürfen Hunde auch unangeleint ihren Führer begleiten, allerdings ist dabei darauf zu achten, dass während der Setz- und Brutzeiten die dort wild lebenden Tiere nicht gestört werden.

Wer also mit seinem Vierbeiner auf einer frisch gemähten Wiese rennen und toben möchte, bedarf zumindest der Einwilligung des Grundstückseigentümers bzw. des Nutzungsberechtigen, der mögliche Beeinträchtigung des Jagdbetriebes vermeiden wird.

Für Landschafts- und Naturschutzgebiete werden regelmäßig Sondervorschriften festgelegt und bekannt gemacht.

Sie beinhalten häufig auch Einschränkungen bezüglich der zu nutzenden Wege und Flächen und können bestimmen, dass Hunde nur angeleint mitgeführt werden dürfen (Info unter „untere Landschaftsbeörde HSK“ Tel.: 0291-941673).

 

Schnell geklickt